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Termine (Archiv) [Philosophische Praxis Gerd B. Achenbach] || nach oben springen || Startseite Achenbach-PP.de
Manche Wunden heilen, ohne Narben zurückzulassen

06.02.2026, 20:05 Uhr
Ü b e r t r a g u n g _ p e r _ Z o o m !
Ü b e r t r a g u n g _ p e r _ Z o o m !
Über Nachsicht, Vergeben und Verzeihen und die Gnade des Vergessens
So, wie der Vortrag per Zoom in die Philosophische Praxis Dr. Hashemi nach Düsseldorf übertragen wird, wo sich eine später gemeinsam diskutierende Gruppe einfindet, können auch weitere Interessierte sich per Zoom zuschalten und gleichzeitig den Vortrag mit verfolgen. Alles weitere dazu unten!
Zum Thema:
Man möchte denken: Vergeben und Verzeihen seien als unzweifelhaft christliche Erwartungen jedenfalls im Sinne traditioneller Restbestände unproblematisch in Geltung. Heißt es doch im weltweit gesprochenen Herrengebet: „und v e r g i b u n s unsere Schuld, wie auch w i r v e r g e b e n unseren Schuldigern”.
Doch wir werden statt dessen hören, ein wirkliches Verzeihen und Ruhenlassen widerfahrenen Unrechts wird nach wie vor von vielen als außerordentliche Herausforderung, wenn nicht als Zumutung empfunden.
Es kommen Schwierigkeiten eigener Art hinzu: Ist es womöglich schwieriger, Verzeihung zu empfangen als zu verzeihen? Wird doch im Verzeihen an die Schuld, die verziehen wird, nachdrücklich erinnert. Und was ist mit dem berühmt gewordenen Wort der Mme de Staël, wonach alles verstehen alles verzeihen heiße?
Die Verheißung übrigens, die ich im Titel dieses Abends zitiere - das Verzeihen, das Wunden heilt, ohne Wunden zurückzulassen -, ist eine tiefdringende Einsicht Hegels, die ich im Abendvortrag gleichfalls vorstellen werde.
Zum Thema:
Man möchte denken: Vergeben und Verzeihen seien als unzweifelhaft christliche Erwartungen jedenfalls im Sinne traditioneller Restbestände unproblematisch in Geltung. Heißt es doch im weltweit gesprochenen Herrengebet: „und v e r g i b u n s unsere Schuld, wie auch w i r v e r g e b e n unseren Schuldigern”.
Doch wir werden statt dessen hören, ein wirkliches Verzeihen und Ruhenlassen widerfahrenen Unrechts wird nach wie vor von vielen als außerordentliche Herausforderung, wenn nicht als Zumutung empfunden.
Es kommen Schwierigkeiten eigener Art hinzu: Ist es womöglich schwieriger, Verzeihung zu empfangen als zu verzeihen? Wird doch im Verzeihen an die Schuld, die verziehen wird, nachdrücklich erinnert. Und was ist mit dem berühmt gewordenen Wort der Mme de Staël, wonach alles verstehen alles verzeihen heiße?
Die Verheißung übrigens, die ich im Titel dieses Abends zitiere - das Verzeihen, das Wunden heilt, ohne Wunden zurückzulassen -, ist eine tiefdringende Einsicht Hegels, die ich im Abendvortrag gleichfalls vorstellen werde.
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