Standard-Navigation:
Aktuelle Seiten-Auswahl:
Termine [Philosophische Praxis Gerd B. Achenbach] || nach oben springen || Startseite Achenbach-PP.de
Luthers Reformation ist die Revolution der Deutschen
31.10.2026, 18:30 Uhr
Wirtshaus am Bock / Berg. Gladbach
Wirtshaus am Bock / Berg. Gladbach
Vortrag im Rahmen der Mitgliederversammlung der GPP
Was läge näher an einem 31. Oktober, dem Erinnerungstag an jenes welthistorische Ereignis, das Udo di Fabio - als bekennender Katholik für das zurückliegende Reformationsjubiläum zum „Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats »Luther 2017« gewählt - „eine Revolution des Geistes” und „eine der Geburtsstunden der Neuzeit” nannte ..., was läge näher, als an einem solchen Tag an diese gewaltige Erschütterung überlieferter Selbstverständlichkeiten zu erinnern, die bis heute andauert?
Allerdings soll das nicht im Sinne eines rechtgläubigen Protestantismus geschehen, sondern als Versuch, einige Fluchtlinien dieses Ereignisses philosophisch nachzuzeichnen.
Ist beispielsweise nicht auch die „Weltläufigkeit”, die so oft nichts als Mitläuferei war und ist, ist nicht diese chamäleonitisch ausgeprägte Farbwechselfähigkeit, wie sie die Protestanten mehrheitlich wie eh und je an den Tag legen, ist ihre so selbstgewisse Bereitschaft zur Gesinnungsfortschrittlichkeit, die zur Erleichterung der Glaubenswilligen mit den Abgründen des Glaubens fertig ist und nichts als korrekte Banalitäten zurückbehält - mit einem Wort: Ist nicht auch die Seichtigkeit des gegenwärtigen Protestantismus eine Spätfolge der lutherisch-calvinistischen Reformation, indem sie die Menschen stolz werden ließ auf ihre „Modernität”?
Es wird in den von uns angesprochenen Kreisen bekannt sein, daß ich mich gern als Hegelianer bekenne. Doch im besonderen Fall möchte ich einmal einige Fragezeichen hinter Hegels Begeisterung setzen, wonach die Reformation, „die alles verklärende Sonne, die auf jene Morgenröte am Ende des Mittelalters” gefolgt sei, „die Versöhnung von Diesseits und Jenseits, heiliger und profaner Welt” in Gang gesetzt und damit „dem Endlichen, Gegenwärtigen seine Ehre gegeben” und so die Menschen „mit der Gegenwart ausgesöhnt” habe.
Vielleicht gilt auch im Blick auf die Konfessionen: „An den Früchten sollt ihr sie erkennen”? Und schlimmenfalls: an den Früchtchen?
Eintritt für Nicht-Mitglieder: 30 €. Anmeldung unter post@gerd-achenbach.de erbeten.
Allerdings soll das nicht im Sinne eines rechtgläubigen Protestantismus geschehen, sondern als Versuch, einige Fluchtlinien dieses Ereignisses philosophisch nachzuzeichnen.
Ist beispielsweise nicht auch die „Weltläufigkeit”, die so oft nichts als Mitläuferei war und ist, ist nicht diese chamäleonitisch ausgeprägte Farbwechselfähigkeit, wie sie die Protestanten mehrheitlich wie eh und je an den Tag legen, ist ihre so selbstgewisse Bereitschaft zur Gesinnungsfortschrittlichkeit, die zur Erleichterung der Glaubenswilligen mit den Abgründen des Glaubens fertig ist und nichts als korrekte Banalitäten zurückbehält - mit einem Wort: Ist nicht auch die Seichtigkeit des gegenwärtigen Protestantismus eine Spätfolge der lutherisch-calvinistischen Reformation, indem sie die Menschen stolz werden ließ auf ihre „Modernität”?
Es wird in den von uns angesprochenen Kreisen bekannt sein, daß ich mich gern als Hegelianer bekenne. Doch im besonderen Fall möchte ich einmal einige Fragezeichen hinter Hegels Begeisterung setzen, wonach die Reformation, „die alles verklärende Sonne, die auf jene Morgenröte am Ende des Mittelalters” gefolgt sei, „die Versöhnung von Diesseits und Jenseits, heiliger und profaner Welt” in Gang gesetzt und damit „dem Endlichen, Gegenwärtigen seine Ehre gegeben” und so die Menschen „mit der Gegenwart ausgesöhnt” habe.
Vielleicht gilt auch im Blick auf die Konfessionen: „An den Früchten sollt ihr sie erkennen”? Und schlimmenfalls: an den Früchtchen?
Eintritt für Nicht-Mitglieder: 30 €. Anmeldung unter post@gerd-achenbach.de erbeten.
Warenkorb
Noch keine Artikel
Start eines neuen Lehrgangs zur Philosophischen Praxis
Das „philosophische Wintersemester” 2026/27 startet ...
Das neue Buch ist erschienen: „Philosophie der Philosophischen Praxis”
Das Buch: „Zur Einführung der Philosophischen Praxis”
Meine Dissertation über Hegel
1981 in Gießen bei Odo Marquard zum Thema „›Selbstverwirklichung‹ oder ›Die Lust und die Notwendigkeit‹. Amplifikation eines Hegelschen Kapitels aus der ›Phänomenologie des Geistes‹” abgelegt, ist ab jetzt hier im pdf-Format
Audio-CDs sortiert
Die Texte und Tonträger der Philosophischen Praxis ab sofort nach Themen und Namen sortiert! Stöbern Sie im Katalog.
Unsere Anschrift
„Haus der philosophischen Praxis”
Villa Hartungen 64
I-39016 St. Nikolaus/Ulten
0049 170 3019945 und
0039 377 3014402
post@gerd-achenbach.de und kontakt@laura-achenbach.eu.
