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Der Fortschritt und die Traditionen (1. Teil)

06.03.2026, 20:05 Uhr
Ü b e r t r a g u n g _ p e r _ Z o o m !
Ü b e r t r a g u n g _ p e r _ Z o o m !
1. Zur Geschichte der Fortschritts-Idee
„Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, daß er viel größer ausschaut, als er wirklich ist." (Nestroy)
Immerhin hat es dieses klug-verhaltene Wort zur Ehre eines Mottos gebracht, das Ludwig Wittgenstein seinen „Philosophischen Untersuchungen” voranstellte. Da wurde bereits der vielleicht nachhaltigsten Religion der Moderne, der Fortschrittsverheißung, der Glaube aufgekündigt. Und das zu Recht, denn inzwischen ist zur (fast schon allgemeinen) Einsicht geworden, was kürzlich nur solche halsstarrig Konservativen wie Arnold Gehlen auszusprechen wagten und damit ihr öffentliches Ansehen ruinierten:
„Wenn man eine Formel für die »Moderne« schlechthin sucht, so wäre dies diejenige Epoche, in der die Illusion des Fortschritts, die Illusion der Herrschaft neuartiger Theorien ganz handgreiflich unheilbare Nachteile abdeckt.”
Das Schicksal der ganz und gar neuzeitlichen Idee des unendlichen Fortschritts aber muß verstanden haben, wer im nächsten Schritt verstehen möchte, inwiefern es zur Neu-Schätzung der zwischenzeitlich ruinierten Traditionen kommen mußte - was das Thema des zweiten Abends sein wird.
Interessenten können sich per Zoom zuschalten, nachdem sie sich gemeldet und die Teilnahmegebühr in Höhe von 20 € an die GPP e.V. überwiesen haben.
Immerhin hat es dieses klug-verhaltene Wort zur Ehre eines Mottos gebracht, das Ludwig Wittgenstein seinen „Philosophischen Untersuchungen” voranstellte. Da wurde bereits der vielleicht nachhaltigsten Religion der Moderne, der Fortschrittsverheißung, der Glaube aufgekündigt. Und das zu Recht, denn inzwischen ist zur (fast schon allgemeinen) Einsicht geworden, was kürzlich nur solche halsstarrig Konservativen wie Arnold Gehlen auszusprechen wagten und damit ihr öffentliches Ansehen ruinierten:
„Wenn man eine Formel für die »Moderne« schlechthin sucht, so wäre dies diejenige Epoche, in der die Illusion des Fortschritts, die Illusion der Herrschaft neuartiger Theorien ganz handgreiflich unheilbare Nachteile abdeckt.”
Das Schicksal der ganz und gar neuzeitlichen Idee des unendlichen Fortschritts aber muß verstanden haben, wer im nächsten Schritt verstehen möchte, inwiefern es zur Neu-Schätzung der zwischenzeitlich ruinierten Traditionen kommen mußte - was das Thema des zweiten Abends sein wird.
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Das Buch: „Zur Einführung der Philosophischen Praxis”
Meine Dissertation über Hegel
1981 in Gießen bei Odo Marquard zum Thema „›Selbstverwirklichung‹ oder ›Die Lust und die Notwendigkeit‹. Amplifikation eines Hegelschen Kapitels aus der ›Phänomenologie des Geistes‹” abgelegt, ist ab jetzt hier im pdf-Format
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