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Der Fortschritt und die Traditionen (2. Teil)

03.04.2026, 20:00 Uhr
Philosophische Praxis Dr. Hashemi in Düsseldorf
Philosophische Praxis Dr. Hashemi in Düsseldorf
2. Gedanken zum neuerlichen Reputationsgewinn der Traditionen
Ein Vortrag am Karfreitag.
Tradition - das ist die Gegenwart von Vergangenem in der Gegenwart, lebendige Vergangenheit, Anwesenheit von Gewesenem - eine Bestimmung, die nicht zuletzt an diesem Tag, „Karfreitag”, einen besonderen, tiefen Sinn gewinnen könnte.
Doch um mich für diese Ankündigung auf die ganz und gar „weltlichen” Aspekte des Themas zu beschränken, zitiere ich Arnold Gehlen, der in seiner Philosophie der modernen Kunst und Malerei („Zeit-Bilder”) schrieb:
„Auf jedem Gebiete macht es die Überlieferung möglich, Erfahrungen früherer Generationen in das eigene Verhalten, in die eigenen Denk- und Gefühlsweisen hineinzunehmen, wo sie dann in Können umgesetzt werden, als Gewohnheiten weitergeführt, so daß sie bewußtlos, zuverlässig und automatisch weiterwirken. Auf den Unterbau langhin angereicherter Fähigkeiten ... lassen sich dann persönlichere, kompliziertere, unwahrscheinlichere, mit einem Worte: geistvolle Lösung aufstufen, sofern dieses Neue den Erfahrungsumkreis der Überlieferung nicht allzusehr überschreitet. Für die Erfindung in moralischen, geistigen und praktischen Bereichen ist also gerade auf dem Vehikel der Traditionen Platz.”
Zur Wahl des Begriffs "Reputationsgewinn" hier ein Zitat aus Wikipedia:
"Reputation beruht auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit, manchmal auch auf Glaube.
Reputation kann in der Terminologie Pierre Bourdieus als symbolisches Kapital verstanden werden, eine Ressource, die auf kollektiver Anerkennung des ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals des Reputationsträgers basiert und diesen mit entsprechendem gesellschaftlichem Ansehen sowie „diskursiver Definitionsmacht“ ausstattet."
Kommentar zum Bild: Aus diesem „Musik-Erker” des Seminarraums/Salons werden die Vorträge per Zoom übertragen.
Tradition - das ist die Gegenwart von Vergangenem in der Gegenwart, lebendige Vergangenheit, Anwesenheit von Gewesenem - eine Bestimmung, die nicht zuletzt an diesem Tag, „Karfreitag”, einen besonderen, tiefen Sinn gewinnen könnte.
Doch um mich für diese Ankündigung auf die ganz und gar „weltlichen” Aspekte des Themas zu beschränken, zitiere ich Arnold Gehlen, der in seiner Philosophie der modernen Kunst und Malerei („Zeit-Bilder”) schrieb:
„Auf jedem Gebiete macht es die Überlieferung möglich, Erfahrungen früherer Generationen in das eigene Verhalten, in die eigenen Denk- und Gefühlsweisen hineinzunehmen, wo sie dann in Können umgesetzt werden, als Gewohnheiten weitergeführt, so daß sie bewußtlos, zuverlässig und automatisch weiterwirken. Auf den Unterbau langhin angereicherter Fähigkeiten ... lassen sich dann persönlichere, kompliziertere, unwahrscheinlichere, mit einem Worte: geistvolle Lösung aufstufen, sofern dieses Neue den Erfahrungsumkreis der Überlieferung nicht allzusehr überschreitet. Für die Erfindung in moralischen, geistigen und praktischen Bereichen ist also gerade auf dem Vehikel der Traditionen Platz.”
Zur Wahl des Begriffs "Reputationsgewinn" hier ein Zitat aus Wikipedia:
"Reputation beruht auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit, manchmal auch auf Glaube.
Reputation kann in der Terminologie Pierre Bourdieus als symbolisches Kapital verstanden werden, eine Ressource, die auf kollektiver Anerkennung des ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals des Reputationsträgers basiert und diesen mit entsprechendem gesellschaftlichem Ansehen sowie „diskursiver Definitionsmacht“ ausstattet."
Kommentar zum Bild: Aus diesem „Musik-Erker” des Seminarraums/Salons werden die Vorträge per Zoom übertragen.
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