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Goethe [Philosophische Praxis Gerd B. Achenbach] || nach oben springen || Startseite Achenbach-PP.de
Der 5. Block (eine komplette Woche in „Haus Sonneck” bei Naumburg mit einem Tagesausflug nach Weimar):
Literatur - Bedachtes Leben - Philosophische Praxis
Sonntag abend, 1. Nov., bis Sa. mittag, 7. Nov. 2015
Goethe als „philosophischer Praktiker” avant la lettre ...
U.a.: Die Gespräche mit Eckermann.
(Zur Erläuterung: Geplant [und schon gebucht!] war zunächst eine Woche in Weimar vom 11-17.10.; doch das Jakob-Kayser-Haus, in dem wir schon oft für Weimar-Veranstaltungen zu Gast waren, ist von der betreibenden Stiftung geschlossen worden. Das von uns aber seit vielen Jahren schon geschätzte und „seminarbewährte” „Haus Sonneck” im Blütengrund
oberhalb Naumburgs - in den Weinbergen über dem Zusammenfluß von Saale und Unstrut gelegen - war aber im Oktober bereits belegt. So blieb uns nur, den Termin zu verschieben. Und Weimar ist von dort nur eine Autostunde entfernt ..., so daß wir weder auf das Haus am Frauenplan noch auf Goethes Gartenhaus im Ilmpark verzichten mußten. Und Naumburg, die Stadt Nietzsches, erst recht „Haus Sonneck” mit dem Blick auf Schulpforta (Nietzsches so berühmte Schule) hat obendrein seine besonderen Reize ... - und hatte es ganz besonders in dieser Woche, die uns ausnahmslos all die Tage mit einem "goldenen Oktober" im November verwöhnte.)
Was uns beschäftigte:
Eine Auswahl aus den Gesprächen Eckermanns mit Goethe (oder besser: Goethes mit Eckermann?), die für das Interesse an der Philosophischen Praxis von außerordentlichem Belang sind.
Außerdem ausgewählte „Maximen und Reflexionen”, die Goethe als Quintessenzen seiner Erfahrungen bekannt hat. Etliche davon sind aus den "Wahlverwandtschaften" übernommen - aus Ottilies Tagebuch. Bei der Besprechung jenes Tagebuches interessierte uns besonders, in welcher (in der Regel ja nicht ausdrücklich genannten) Beziehung diese Reflexionen zum Geschehen des Romans stehen.
Was stand sonst auf dem Programm?
Das berühmte "Haus am Frauenplan" natürlich, dazu Goethes Gartenhaus im Ilmpark, ein Besuch des benachbart gelegenen Friedhofs mit der "Fürstengruft" und, ihr unmittelbar zur Seite gesetzt: das Grab Eckermanns, das Grab "des Freundes".
Die "Villa Silberblick", in der Nietzsche die letzten Jahre seines verdämmernden Lebens verbrachte, haben wir nur von außen gesehen. Dafür aber haben wir das Nietzsche-Haus in Naumburg besucht und der zu Recht berühmten Dom mit seiner legendären Uta.
Lektüre-Empfehlung waren "Die Wahlverwandtschaften".
Wer sich darüber hinaus zur Vorbereitung ein besonderes Lesevergnügen gönnen wollte, das ihn in ein früheres Weimar zurückversetzt, dem war die Lektüre der „Lotte in Weimar” von Thomas Mann empfohlen. Manns Goethe-Roman ist eine vorzügliche Ergänzung zu den Gesprächen des Alten mit dem jungen Eckermann.
Hier noch einige "Links":
Zum Nietzschehaus in Weimar ![]()
Zur Seite von Schulpforta ![]()
Zum Goethe-Haus am Frauenplan ![]()
Zu Goethes Gartenhaus ![]()
Zur restaurierten Anna-Amalia-Bibliothek ![]()
Zum Weimarer Stadt-Schloß ![]()
Zum Nietzsche-Archiv
in der Villa Silberblick.
Zu Weimar allgemein hier deren offizielle Homepage
.
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