Anders als zunächst geplant - auf dem Programm stand eigentlich die frühe, noch vorteilhaft "unwissenschaftliche" Psychologie und Menschenkennerschaft der französischen Moralisten - hat uns nun an diesem Wochenende vom
Fr. 30. Aug. bis So. 1. Sep.
der eigentliche geistige Urheber allen psychotherapeutischen Denkens und Menschenausbesserns beschäftigt:
Jean-Jacques Rousseau
Im Mittelpunkt standen seine "Confessions", empfohlen wurde allerdings den Teilnehmern auch, so viel wie irgend möglich in seinem "Emile" zu lesen, jenem Buch, das eigentliche alle späteren Philosophen von Rang (Beispiel: Kant, Hegel, Schiller usw.) sehr genau zur Kenntnis genommen haben.
Eröffnet wurde das Wochenende (nach unserer Nachmittagssitzung am Freitag ab 15:30) mit dem "Freitag-Vortrag" wie üblich. Diesmal mit dem Thema:
Jean-Jacques Rousseaus „Glaubensbekenntnis” -
neu gelesen, neu ausgelegt, für uns Gegenwärtige adaptiert
