Philosophische Praxis Gerd B. Achenbach [www.achenbach-pp.de]
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12. Treffen [Philosophische Praxis Gerd B. Achenbach] || nach oben springen || Startseite Achenbach-PP.de

Der 12. Block des Weiterbildungsseminars, der den „Grundkurs” abgeschlossen hat, fand vom 18. bis 20. Januar 2008 in Bergisch Gladbach statt.

Dieses letzte Treffen im Rahmen des „Grundkurses” hatte (für einige) - wie beim vorausgegangenen Treffen besprochen - den Freitag-Vortrag mit eingeschlossen, der diesmal von Prof. Allert, Frankfurt, als Gastdozent bestritten wurde.

Und dann wurde an diesem Wochenende noch einmal - den Grundkurs abschließend und damit den Weg zum Aufbaukurs eröffnend, der jetzt die systematischen und „praktischen” Seiten der Philosophischen Praxis vorstellen wird - ein Blick auf einige gegenwärtige Gestalten der Philosophie geworfen. Hier stand die hermeneutische Philosophie Gadamers im Mittelpunkt (u. a. in der Sicht Marquards, der Hermeneutik verständlich machte durch die hermeneutische Erkundigung, was eigentlich die Frage sei, auf die die Hermeneutik die Antwort sein wolle).

Vor allem aber hat uns bereits eine praktische Übung gemeinsam
beschäftigt, wie sie jetzt im dritten Jahr häufiger das Seminar bestimmen werden. Zwei Briefe eines jungen Mannes haben uns beschäftigt. Die Frage war leitend, wie darauf hilfreich und verantwortungsvoll zu reagieren sei.
Den Hintergrund dazu hat uns der Aufsatz von Wolfgang Kemp (im MERKUR-Heft Dezember 2007 über "Die Wissenschaft der Anderen" geliefert, der nämlich (zum Teil unfreiwillig komisch) zeigte, wie ohnmächtig und hilflos ein "rein akademisches" Gemüt auf solche "Laien-Wissenschaften" reagiert.

Dann aber wurden gemeinsam Interessen entwickelt, die den weiteren Gang des Kurses prägen werden.

Vorgeschlagene Lektüre war u. a.:

Hans-Georg Gadamer, Die Aufgabe der Philosophie, in drs., Das Erbe Europas, Frankf./M. 1989, S. 166-173

Robert Spaemann, Philosophie als Lehre vom glücklichen Leben, in drs., Philosophische Essays, Stuttgart 1983 (Reclam), S. 80-103

Robert Spaemann, Ethik als Lehre vom gelingenden Leben, in drs., Glück und Wohlwollen, Stuttgart 41998, S. 15-31

Odo Marquard, Zur Diätetik der Sinnerwartung, ursprünglich in Achenbach u.a., Philosophische Praxis, Köln 1984, wieder veröffentlicht in Marquard, Apologie des Zufälligen, Stuttgart 1986 (Reclam), S. 33-53.

Und im Sinne eines Widerlagers werde ich außerdem Grundzüge des Denkens von Richard Rorty vorstellen.

Daß dem, der verantwortlich eine Philosophische Praxis anbieten möchte, eine gründliche Kenntnis (u. a.) von Gadamers „Wahrheit und Methode” zu empfehlen ist, versteht sich wahrscheinlich von selbst.


 




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