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Fünf Frühlingstage in Schloß Steinhöfel bei Berlin



von Sonntag, den 28. April, bis Donnerstag, den 2. Mai 2013



Bildquelle: WikipediaBildquelle: Wikipedia

Hegel


Grundzüge einer außerordentlichen Philosophie



Eine Einführung in Hegels Denken
in historisch passendem „preußischen” Ambiente

Im Mittelpunkt: seine „Rechtsphilosophie”



Dozent: Dr. Gerd B. Achenbach


Was vernünftig ist, das ist wirklich;
und was wirklich ist, das ist vernünftig.


(Hegels höchst vernünftiger Skandalsatz ...)

Das Schloß, in dem wir tagenDas Schloß, in dem wir tagen

Fünf Tage Hegel in Schloß Steinhöfel, das ist eine knappe Woche, die wir an historisch besonderem Ort einem historisch unvergänglichen, außerordentlichen Denker widmen.

Hegel, ich weiß, ist für viele nur ein Name, vielleicht eine Legende, und für manchen werden sich allenfalls einige unvorteilhafte Gemeinplätze als Assoziationen einstellen, wie etwa die „vom preußischen Staatsphilosophen”. Sofern man sich einigen könnte, was im besonderen Fall das „Preußische” sein soll, ließe sich vielleicht sogar zustimmen ...
Oder ist Preußen etwa nicht das deutsche Land, in dem die Aufklärung am nachhaltigsten Fuß faßte?
Und ist nicht Berlin die Stadt, die unter preußischem Regiment die bedeutendste Universität erhielt ‒ an der auch Hegel lehrte?

Eben dort, an der Berliner Universität, war es, wo Hegel 1818/19 seine Rechtsphilosophie (unter dem Titel „Naturrecht und Staatswissenschaft”) als seine erste Vorlesung hielt.
Der Versuch, mit den Grundzügen des Hegelschen Denkens bekannt zu machen, wird von einigen markanten, zunächst höchst befremdlichen Gedanken ausgehen, wie etwa von jener Sentenz, die ich oben, als Motto gewissermaßen, vorangestellt habe.

Oder sehen wir uns diese Hegelsche Bestimmung an:

„Um noch über das Belehren, wie die Welt sein soll, ein Wort zu sagen, so kommt dazu ohnehin die Philosophie immer zu spät. Als der Gedanke der Welt erscheint sie erst in der Zeit, nachdem die Wirklichkeit ihren Bildungsprozeß vollendet und sich fertig gemacht hat.”

Ich verspreche: Wir werden staunen, welche erschütternde Gegenwärtigkeit das Hegelsche Denken auszeichnet, etwa wenn er vom „politischen und religiösen Fanatismus” handelt, der die „Zertrümmerung aller bestehenden gesellschaftlichen Ordnung” betreibe und schließlich „nur, indem er etwas zerstört, ... das Gefühl seines Daseins” hat.
Neben der Einführung in das Denken Hegels im großen und ganzen wird aber auch Zeit sein, sein höchst konkretes, immer Wirkliches be- und durchdenkendes Philosophieren zu genießen: Seine Bestimmungen einzelner Institutionen (wie der Ehe und der Familie, was interessant ist, weil beide gegenwärtig in der Auflösung begriffen sind), der bürgerlichen Gesellschaft im Unterschied zum Staat vor allem, und nicht zuletzt werden wir uns die kurzgefaßte „Weltgeschichte” anschauen, mit der Hegel seine Rechtsphilosophie beschließt.
Nach diesen fünf Tagen werden wir genauer sehen (und begriffen haben), was womöglich das gefährlichste Elend der Gegenwart ist: der Bedeutungsschwund des Staates.


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