Philosophische Praxis Gerd B. Achenbach [www.achenbach-pp.de]
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Studienkurs PP - das Programm [Philosophische Praxis Gerd B. Achenbach] || nach oben springen || Startseite Achenbach-PP.de


Das Programm im Überblick

1. Block: Sokrates

Freitag-Vortrag: Sokrates und die eigentliche philosophische Frage, worauf es ankommt
Samstag: Philosophie als Unruhestiftung; Sokrates vor dem Volkstribunal
                Sokrates im Kerker: Zur Urszene der Philosophie (Laura Adrian)
Literatur: Platon: „Apologie” und der Dialog „Kriton”
Dieses Auftakt-Wochenende wird zugleich die Gelegenheit für die ständigen Teilnehmer des Kurses sein, sich kennenzulernen. Insofern ist auch ein "langes" Wochenende eingeplant: Mit einem gemeinsamen Abendessen noch vor dem Freitag-Vortrag, einem gemütlichen, ausgedehnten Samstagabend mit entspanntem Zusammensitzen beim Wein, und einem Sonntagvormittag-Programm zur Abrundung. Wir hoffen, im Juni starten zu können!
Mutmaßliches Datum für dieses Eröffnungswochenende: 2.-4. Juli 2021. [Alle folgenden Daten unter dem Vorbehalt, das Eröffnungswochenende wird an diesem Datum stattfinden können ... - andernfalls werden sich die Daten verschieben.]

2. Block: Aristoteles
23./24. Juli 2021

Freitag-Vortrag: „Um an der Seele gesund zu werden, philosophieren wir”
Samstag: Ansichten aufnehmen, kritisch wenden, ihnen zusetzten und sie weiterdenken
Literatur: Aristoteles, „Nikomachische Ethik”

3. Block: Diogenes
3./4. September 2021

Freitag-Vortrag: Ein Philosoph als Legende: Was man sich vom Menschen in der Tonne erzählte
Samstag: Bedürfnisreduktion und Selbstbewußtsein
                Wie Sloterdijk einmal den frechen Kyniker gegen den herrschenden Zynismus aufbot
Literatur: Sloterdijk, „Kritik der zynischen Vernunft”;
                Niehues-Pröbsting: „Der Kynismus des Diogenes und der Begriff des Zynismus”

4. Block: Die Skepsis
1./2. Oktober 2021

Freitag-Vortrag: Zur Rettung aus dem Chaos der Meinungen und dem Bürgerkrieg der Gesinnungen
Samstag: Das Ziel der pyrrhonischen Skepsis: die „Meeresstille des Gemüts”
Literatur: Sextus Empiricus, „Grundriß der pyrrhonischen Skepsis”

5. Block: Die Stoa
5./6. November 2021

Freitag-Vortrag: Zum Begriff der Weisheit
Samstag: Weisheit als das höchst-gesteckte Ziel für solche, die hoch hinauswollen
                Der Kaiser Marc Aurel: ›Wieviel ich anderen verdanke‹ (Laura Adrian)
Literatur: Epiktet, „Handbüchlein der Moral” und „Unterredungen”; Seneca, „Briefe an Lucilius”
                Marc Aurel, „Selbstbetrachtungen”

6. Block: Augustinus
3./4. Dezember 2021

Freitag-Vortrag: „Ruhelos ist unser Herz, bis es ruhet in dir”: Philosophieren als Gebet der Seele
Samstag: Radikalität der Selbstbefragung als Einübung in die Wucht des Glaubens und wie ein Bekehrter die Vernunft zur Taufe trägt
Literatur: Augustinus, „Bekenntnisse”

7. Block: Cusanus
14./15. Januar 2022

Freitag-Vortrag: Der Umdenker. Zur Außerordentlichkeit des Nikolaus von Kues
Samstag: Aus dem sokratischen „Ich weiß, daß ich nichts weiß” wird die „weise Unwissenheit”
                Von der Leichtigkeit der schweren Dinge (Laura Adrian)
Literatur: Cusanus, „Die Kunst der Vermutung” (Auswahl aus den Schriften, hg. v. Blumenberg)

8. Block: Montaigne
4./5. Februar 2022

Freitag-Vortrag: „Ich lehre nicht, ich erzähle.” Montaigne als Wegbereiter der Philosophischen Praxis
Samstag: Worauf es ankommt ist: „recht zu leben”.
Literatur: Montaigne, „Essais”

9. Block: Pascal
4./5. März 2022

Freitag-Vortrag: Was es heißt, „mit dem Herzen zu denken”?
Samstag: Zur Rückkehr aus der Zerstreuung
                Schöne neue Welten. Fatale Zuflucht ins Digitale / Pascal vergegenwärtigt (L. Adrian)
Literatur: Blaise Pascal, „Pensées”

10. Block: Spinoza
1./2. April 2022

Freitag-Vortrag: „Die Wahrheit ist das Maß ihrer selbst und des Falschen.”
Samstag: Nur eine leidenschaftliche Vernunft vermag etwas über unsere Affekte
Literatur: Spinoza, „Die Ethik”

11. Block: Jean-Jacques Rousseau
6./7. Mai 2022

Freitag-Vortrag: Der Herold der Moderne
Samstag: Autobiographie als Selbst-Absolution
                Zur unheiligen Allianz von Feminismus, Gefühlskult und Naturseligkeit (Laura Adrian)
Literatur: Rousseau, „Bekenntnisse” und die Preisschriften

12. Block: Voltaire
3./4. Juni (Samstag vor Pfingsten)

Freitag-Vortrag: „Philosophen vermögen nichts, wenn sie nichts weiter sind als Philosophen.”
Samstag: Der Philosoph als Schriftsteller: Aufklärung in französischer Gestalt
Literatur: Voltaire, Kritische Schriften

13. Block: Lessing
24./25. Juni 2022

Freitag-Vortrag: Wie man sich einen Dogmatiker vornimmt ‒ oder: Aufklärung in deutscher Gestalt I.
Samstag: Statt »Écrasez l'infâme« Religionskritik zur Rettung einer in Gott frohen Vernunft
Literatur: Lessings „Anti-Goetze” und „Die Erziehung des Menschengeschlechts”

14. Block: Kant
1./2. Juli 2022

Freitag-Vortrag: Der Philosoph „dem Weltbegriffe nach” ‒ oder: Aufklärung in deutscher Gestalt II.
Samstag: Der Mut zur Klarheit erfordert, in den Köpfen aufzuräumen
                Einige Feinheiten aus seiner „Anthropologie in pragmatischer Hinsicht” (Laura Adrian)
Literatur: Kant, „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?”
                und die „Anthropologie in pragmatischer Hinsicht” (Auszüge)

15. Block: Schiller
2./3. September 2022

Freitag-Vortrag: Schiller lernt von Kant und zieht für uns Lehren aus der Revolution
Samstag: Über die Kunst, die Uhr zu reparieren, während sie läuft
Literatur: Schiller, „Über die ästhetische Erziehung des Menschen”

16. Block: Hegel
14./15. Oktober 2022

Freitag-Vortrag: „Das Wahre ist das Ganze”
Samstag: Die Philosophie wird konkret, das Denken dialektisch
Literatur: Hegel, „Wer denkt abstrakt?”

17. Block: Goethe
4./5. November 2022

Freitag-Vortrag: Goethe in der Weisheit seines Alters bewährt sich als philosophischer Berater
Samstag: Goethes Gespräche mit Eckermann als Präfiguration Philosophischer Praxis
                Vom Vertrauten lernen: ein Lehrstück über gewinnende Bescheidenheit (Laura Adrian)
Literatur: Goethe, „Gespräche mit Eckermann”

18. Block: Wilhelm von Humboldt
2./3. Dezember 2022

Freitag-Vortrag: Bildung
Samstag: Was heißt: In sich selbst die gesamte Menschheit repräsentieren?
Literatur: Humboldt, Die Bildungs-Schriften; Spaemann, „Wer ist ein gebildeter Mensch?”;
                Peter Bieri, „Wie wäre es, gebildet zu sein?”

19. Block: Novalis
Freitag-Vortrag: Philosophieren heißt beleben und auf die Sprünge helfen
Samstag: Die Kunst des „Romantisierens” ‒ Novalis als Vordenker der Philosophischen Praxis
Literatur: Novalis, „Vermischte Bemerkungen/Blüthenstaub”, „Fragmente und Studien”

20. Block: Stirner
Freitag-Vortrag: Der konsequente, grundstürzende, mutwillig verkündete Nihilismus
Samstag: Max Stirners beispielloses Erfolgsbuch „Der Einzige und sein Eigentum”
                als paradoxes Vademecum für sinnmüde Menschen und solche, die am Leben verzweifeln
Literatur: Max Stirner, „Der Einzige und sein Eigentum”

21. Block: Feuerbach
Freitag-Vortrag: Warum wir alle „durch den Feuerbach” müssen ... (wie Karl Marx meinte)
Samstag: „Kein Du ‒ kein Ich.” Feuerbachs Grundlegung einer Philosophie der Beziehung
Literatur: Ludwig Feuerbach, „Grundzüge der Philosophie der Zukunft”

22. Block: Kierkegaard
Freitag-Vortrag: Vom Ernst der Philosophie
Samstag: Kierkegaard als Vordenker der Philosophischen Praxis
                „Entweder ‒ oder?” (Laura Adrian)
Literatur: Søren Kierkegaard, „Entweder-Oder”, „Der Begriff Angst”, „Die Krankheit zum Tode”,
                „Der Gesichtspunkt für meine Wirksamkeit als Schriftsteller”

23. Block: Schopenhauer
Freitag-Vortrag: Der Wille, der sich selber auf die Schliche kam, und die Welt, wie der Humor sie sieht
Samstag: Schopenhauer lehrt eine Weisheit, die der Illusionen nicht länger bedarf
Literatur: Schopenhauer, „Aphorismen zur Lebensweisheit”

24. Block: Nietzsche
Freitag-Vortrag: Der Philosoph der Morgendämmerung und einer späten Welt im Abendlicht
Samstag: Wie kein anderer Philosoph ist Nietzsche der Anreger Philosophischer Praxis
Literatur: Nietzsche, „Menschliches, Allzumenschliches”, „Morgenröte”, „Die fröhliche Wissenschaft”,
                „Also sprach Zarathustra”, „Zur Genealogie der Moral” (Auszüge)

25. Block: Wittgenstein
Freitag-Vortrag: Ich kenne mich nicht aus, also philosophiere ich
Samstag: Ludwig Wittgenstein als Friedensstifter in den Gedanken
Literatur: Wittgenstein, „Ethik” (Ein Vortrag), „Vermischte Bemerkungen”

26. Block: Scheler
Freitag-Vortrag: Der Mensch als „der ewige Protestant gegen alle bloße Wirklichkeit”
Samstag: Vom Wert der Werte und die Rehabilitierung außerordentlicher Tugenden
Literatur: Max Scheler, „Die Stellung des Menschen im Kosmos”, „Vom Umsturz der Werte”

27. Block: Simmel
Freitag-Vortrag: Das „Individuelle Gesetz” ‒ eine ethische Revolution
Samstag: „Nicht über Konkretes ist zu philosophieren, vielmehr aus ihm heraus.”
                Dieser Aphorismus Adornos liest sich wie die Essenz des Denkens von Georg Simmel
Literatur: Georg Simmel, „Das individuelle Gesetz”

28. Block: Heidegger
Freitag-Vortrag: Was vom „man” zu halten ist
Samstag: „Gelassenheit zu den Dingen ‒ Offenheit für das Geheimnis”,Philosophie als Haltung
                Heideggers daseinsanalytischer Entwurf des „Selbstseins” (Laura Adrian)
Literatur: Martin Heidegger, „Gelassenheit”, „Sein und Zeit”

29. Block: Gadamer
Freitag-Vortrag: „Wahrheit und Methode”
Samstag: Zur hermeneutischen Emanzipation von den Fesseln der Methodik
Literatur: H.-G. Gadamer, „Wahrheit und Methode”, „Über die Verborgenheit der Gesundheit”

30. Block: Adorno
Freitag-Vortrag: Ist ein „richtiges Leben im Falschen” möglich? Lebenskönnerschaft als Antwort
Samstag: Adornos erstaunliches Werben für Epikur und dessen Verknüpfung mit Freud
Literatur: Adorno, „Minima Moralia”, „Philosophische Terminologie I+II”

31. Block: Kolakowski
Freitag-Vortrag: Wie man den Teufel zur Sprache bringt ‒ was er nicht mag ...
Samstag: Gehört das Nachdenken über das Böse in die Praxis des Philosophen?
Literatur: Leszek Kolakowski, „Gespräche mit dem Teufel”, „Die Gegenwärtigkeit des Mythos”

32. Block: Bloch
Freitag-Vortrag: Vom Sein, das noch nicht ist. Das Prinzip Hoffnung
Samstag: Aufklärung, schlechter Atheismus und Gottvertrauen, ohne an Gott zu glauben
Literatur: Ernst Bloch, „Experimentum Mundi”,
                „Über den Begriff der Weisheit” (in: „Philosophische Aufsätze”)

33. Block: Blumenberg
Freitag-Vortrag: Über die Komik jeder Theorie des Menschen
Samstag: Denken in Metaphern
Literatur: Hans Blumenberg, „Das Lachen der Thrakerin. Eine Urgeschichte der Theorie”,
                „Licht als Metapher der Wahrheit” (in: „Ästhetische und metaphorologische Schriften”)

34. Block: Marquard
Freitag-Vortrag: Die „epoché” als Urteilsenthaltung neu gedacht und zur Anwendung gebracht
Samstag: Der Humor des Skeptikers als Haltung des philosophischen Praktikers
Literatur: Odo Marquard, „Abschied vom Prinzipiellen”,
                der Artikel „Praxis; Philosophische” im Historischen Wörterbuch der Philosophie

35. Block: Spaemann
Freitag-Vortrag: Aufrecht denken
Samstag: Haltungen, die im Umgang mit Menschen dem Philosophen anstehen
Literatur: Robert Spaemann, „Moralische Grundbegriffe”, „Wer ist ein gebildeter Mensch?”

36. Block: Die Philosophie und die Philosophische Praxis
Freitag-Vortrag: Warum wir Philosophie und das Philosophieren nötig haben
Samstag: Was ist „philosophisch” im Gespräch der Philosophischen Praxis? Grundfragen.
Literatur: Gerd B. Achenbach, „Zur Einführung der Philosophischen Praxis”, „Lebenskönnerschaft”,
                „Vom Richtigen im Falschen”, „Das kleine Buch der inneren Ruhe”



(Dozent der gesamten Reihe ist Dr. Gerd B. Achenbach. Lehreinheiten, die Laura Adrian übernimmt, sind eigens angegeben.)

Programmänderungen vorbehalten!

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