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Texte und Tonträger [Philosophische Praxis Gerd B. Achenbach] || nach oben springen || Startseite Achenbach-PP.de
Dr. Gerd B. Achenbach: Frieden und Krieg II: Mut zum Frieden
Freitag-Vortrag vom 9. Februar 2026
Vortrag Nr. 660
Vortrag Nr. 660
Der zweite von zwei Abenden „Über Frieden und Krieg”
Einst waren es die Krieger und Söldner, die Schwertschwinger und Lanzenwerfer, die mutig waren - jetzt sind es die Friedfertigen und „Sanftmütigen”, die Mut nötig haben. Ein Gandhi lieferte das Exempel, er hat es uns verbindlich vorgemacht. Und Gandhi w a r ein mutiger Mann. Es ist seine Entscheidung, die ich als das Motto diesem Vortrag voranstellen möchte:
Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg.
Und da von Mut schon die Rede ist: Kant meinte bekanntlich, bereits sich seines eigenen Verstandes zu bedienen erfordere Mut. Um wieviel mehr gilt der Satz heute, wo allenthalben „im Dienste der Friedenssicherung”, wie sie sagen, fahrlässig der Krieg herbeigeredet wird?
Doch seit 1914 - jenem verhängnisvollen Jahr, dem unsere Tage auf unheimliche Weise ähneln - hat sich vieles verändert, ohne offenbar als welthistorische Lektion schon verstanden zu sein: Die größten, gewaltigsten, waffenstarrenden Weltreiche sind durch friedlichen Protest, von demonstrierenden Menschen zu Fall gebracht worden, von Pazifisten, von Zivilpersonen, die womöglich nicht einmal wüßten, wie eine Pistole zu entsichern ist, geschweige denn, daß sie damit zu zielen verstünden.
Und jene Großmacht, die einen Krieg nach dem andern führt? Zieht allenthalben - während Tod, Zerstörung, Elend und Wüsteneien auf der Stätte zurückbleiben - als Verliererin ab, ohne daraus zu lernen. Kuriose Zeiten, daß einem bange wird.
Doch, wie gesagt, der Frieden braucht Mutige, Unerschrockene, braucht Kämpfer, die ihre Waffen wegwarfen und solche, die den Schwur taten, keine je zur Hand zu nehmen.
Einst waren es die Krieger und Söldner, die Schwertschwinger und Lanzenwerfer, die mutig waren - jetzt sind es die Friedfertigen und „Sanftmütigen”, die Mut nötig haben. Ein Gandhi lieferte das Exempel, er hat es uns verbindlich vorgemacht. Und Gandhi w a r ein mutiger Mann. Es ist seine Entscheidung, die ich als das Motto diesem Vortrag voranstellen möchte:
Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg.
Und da von Mut schon die Rede ist: Kant meinte bekanntlich, bereits sich seines eigenen Verstandes zu bedienen erfordere Mut. Um wieviel mehr gilt der Satz heute, wo allenthalben „im Dienste der Friedenssicherung”, wie sie sagen, fahrlässig der Krieg herbeigeredet wird?
Doch seit 1914 - jenem verhängnisvollen Jahr, dem unsere Tage auf unheimliche Weise ähneln - hat sich vieles verändert, ohne offenbar als welthistorische Lektion schon verstanden zu sein: Die größten, gewaltigsten, waffenstarrenden Weltreiche sind durch friedlichen Protest, von demonstrierenden Menschen zu Fall gebracht worden, von Pazifisten, von Zivilpersonen, die womöglich nicht einmal wüßten, wie eine Pistole zu entsichern ist, geschweige denn, daß sie damit zu zielen verstünden.
Und jene Großmacht, die einen Krieg nach dem andern führt? Zieht allenthalben - während Tod, Zerstörung, Elend und Wüsteneien auf der Stätte zurückbleiben - als Verliererin ab, ohne daraus zu lernen. Kuriose Zeiten, daß einem bange wird.
Doch, wie gesagt, der Frieden braucht Mutige, Unerschrockene, braucht Kämpfer, die ihre Waffen wegwarfen und solche, die den Schwur taten, keine je zur Hand zu nehmen.
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1981 in Gießen bei Odo Marquard zum Thema „›Selbstverwirklichung‹ oder ›Die Lust und die Notwendigkeit‹. Amplifikation eines Hegelschen Kapitels aus der ›Phänomenologie des Geistes‹” abgelegt, ist ab jetzt hier im pdf-Format
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