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Achenbach: Über Montaigne und einen seiner „Essais”

Freitag-Vortrag am 18. April 2008, der zunächst übersichtlich mit Montaigne - und wie er zu lesen ist - bekanntgemacht hat. Danach habe ich einiges aus "Über Verse des Vergil" mitgeteilt, zumal seine Gedanken zur Ehe. CD Nr. 218
Über Montaigne und einen seiner „Essais” (u.a.: Gedanken zur Ehe)


Ich lobe mir eine frohe und gesellige Weisheit
und fliehe die strengen und finsteren Sitten,
und jedes sauertöpfische Wesen ist mir verdächtig.
(Montaigne, aus: „Über einige Verse des Vergil”


Einer der reifsten, tiefsinnigsten, mutigsten Essays des Lebenskönners Michel de Montaigne heißt: „Über einige Verse des Vergil” – ein subtiles Vermächtnis des sehr alten Herrn vom Berge ... Ich habe es für uns in unsere Welt hinübergezogen und dort in Anschlag gebracht.

Warum übrigens „Verse des Vergil”?

Im 17. Jahrhundert, zur Zeit des Montaigne, war Vergil als deftig-freimütiger Autor der „Liebeskunst” berühmt-berüchtigt.
Entsprechend ahnten Montaignes Leser sogleich, was sie erwarten würde.
Aber was Montaigne daraus macht ...! Nun, wir haben es gesehen.

Der Essay behandelt nicht zuletzt auf nachdenkenswerte Weise das Thema „Aufrichtigkeit”. Zitat:

Ich habe mir zur Regel gemacht:
Alles, was du zu tun wagst, wage auch zu sagen!

Mit diesem Abend habe ich ein weiteres Mal das gegebene Versprechen eingelöst, von Zeit zu Zeit einen Essay dieses Großmeisters philosophischer Selbstreflexion vorzustellen.

Hier zuletzt noch ein Zitat aus dem Essay, um Appetit zu machen:

Jeder ist zurückhaltend im Eingestehn einer Verfehlung,
man sollte es aber in ihrem Begehen sein:
Der Wagemut, etwas Unrechtes zu tun,
erhielte durch den Wagemut,
sich hierzu offen zu bekennen,
ein Gegengewicht und würde so ziemlich gezügelt:
Wer es sich zur Pflicht machte, alles zu sagen,
würde es sich auch zur Pflicht machen, nichts zu tun,
was man zu verschweigen gezwungen ist.
 
 




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