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Gerd B. Achenbach über Nietzsches "Also sprach Zarathustra" als 5. Evangelium

Eine Vorlesungs-Reihe im Rahmen der "Sommer-Universität" 19. bis 22. 7. 2004
an der Lessing-Hochschule Berlin auf 6 CD
Hier das Programm im einzelnen:


1. CD (79'17''):
Einleitendes zum Zarathustra als „5. Evangelium". Ist dies überhaupt noch „Philosophie"? Die Frage: Was ist Philosoph? Nr. 211 aus „Jenseits von Gut und Böse". Aufgabe des Philosophen: daß er Werte schaffe. Sloterdijks Rede zum 100. Todestag Nietzsches. Religion als „Umwertung der Werte". Was für Kant und Hegel noch galt, nicht aber mehr für Nietzsche. Voraussetzung eines neuen Evangeliums: „Als die Zeit erfüllet war". Der Philosoph als Befehlender und Gesetzgeber. Exkurs zur Formel vom „Willen zur Macht". Aufklärende Bemerkung zu dem berühmtesten Zitat aus „Also sprach Zarathustra": „Du gehst zu Frauen? Vergiß die Peitsche nicht!" Nochmals zum „5. Evangelium", und inwiefern es „fällig" wurde. Zu Thomas Jeffersons Bibel-Redaktion als Versuch, das Evangelium zu retten. Sowohl die Geschichte der Wissenschaft als auch die des Christentums kommen an ihr Ende, Nietzsches Philosophie als Antwort auf dieses doppelte Ende. Bemerkungen zur Formel „Gott ist tot". Heiterkeit und Unschuld des Werdens als Versprechen jenes neuen Evangeliums wider den „Geist der Schwere". Was gesucht wird: Das große JA. Die zweite Vorlesung am 19.7.2004: „Incipit tragoedia", die Tragödie beginnt.

2. CD (79'50''):
Fortsetzung der 2. Vorlesung vom 19.7.2004. Bemerkungen zur Vision von der „ewigen Wiederkehr". Unterscheidungen der Philosophie: Nietzsche als Erweckungs-Philosoph. Warum hingegen der moderne Mensch unfähig zur Tragödie ist. Tragödie und Heiterkeit. Differenz von Tragödie und Trauerspiel. Inwiefern der tragische der ja-sagende Held ist. Zur Eröffnung des Zarathustra. Zarathustra neues Gebet als Hymnus. Note zu „Adler und Schlange" im Rekurs auf Nr. 314 aus der „Fröhlichen Wissenschaft". Einiges zur „Schlange". Zarathustra als Überwinder des Ressentiments und des scheelen Blicks auf das Glück. Beginn der 3. Vorlesung am 20.7.04.: Einleitende Reflexion, wie Nietzsche aufzufassen ist. Dazu Bemerkungen zu Nietzsches Kritik der Bildung. Zu Zarathustras „Vorrede". Was üblicherweise in Vorreden steht, und was hier Vorrede ist: nämlich die Berufungsgeschichte Zarathustras. Zeugt das Gesagte für den Sprecher, oder bürgt der Sprecher für das Gesagte?

3. CD (79'28''):
Fortsetzung der 3. Vorlesung. 1. Exkurs zum Geist des Zarathustra („Welcher den Hungrigen speiset, erquickt seine Seele: so spricht die Weisheit"). Weiter zur Frage, wann es auf den Sprecher ankommt. Dann, wenn etwas gesagt wird, was wir uns „gesagt sein lassen" sollen. Und wenn etwas gesagt wird, was wir nicht hören wollen. Wenn Neues sich anmeldet. Die Jesaja-Berufung als Modell. Der berufene Sprecher klärt über seine Zuhörer auf: daß sie ihn nicht verstehen, sagt, wer sie sind. Die Legitimation zumal des einsamen Sprechers ist nötig. Und sie ist nötig im Augenblick eines Paradigmen-Wechsels. Erforderlich ist sie drittens im Fall einer Philosophie, die aufwecken will. 1. Teil der 4. Vorlesung vom 20.7.04: Zarathustras Rede vom „letzten Menschen". Lesung der „Rede vom letzten Menschen". Erläuterungen dazu. Gedanken u. a. von Rauschning und Hegel zum Nihilismus. Nihilismus: Wir haben Antworten, zu denen wir die Fragen nicht mehr kennen. Dem Nihilismus rückt alles unter den Gesichtspunkt der Funktion. Heideggers „Not der Notlosigkeit". Nietzsches Porträt des „modernen Menschen" (aus: „Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben" u. a.). Bloch zu Trivialität und Nihilismus: Verkümmerung des Menschen als Folge. Jonas zum Nihilismus.

4. CD (79'41''):
Schluß der 4. Vorlesung: Gehlen zum Nihilismus: Ihre Wege sind notlos und glücklos. Zum „letzten Menschen" aus dem Nachlaß Nietzsches. Ausblick auf den „Übermenschen". 5. Vorlesung vom 21.7.04: Zu den aphoristischen Glanzlichtern im Zarathustra. Zur Schwäche der Schwachen und Stärke der Starken. Zu Nietzsches Lehre vom „Übermenschen". Zukunftsorientierung: Nietzsches Modernität. Oder: Was für Nietzsche „Sinn" hieß. Inwiefern der Übermensch einst ein Verstehen des Sinns der Geschichte erlauben könnte. Beginn 6. Vorlesung vom 21.7.04: Zur 1. Rede Zarathustras: „Von den drei Verwandlungen". Lesung der Rede Zarathustras „Von den drei Verwandlungen".

5. CD (78'51''):
Fortsetzung der 6. Vorlesung vom 21.7.04: Meditationen zu Zarathustras 1. Rede „Von den drei Verwandlungen". U. a. mit Einschub von „Der Weg zur Weisheit" aus Nietzsches Nachlaß. Applikation der drei Stadien auf die Entwicklung der Philosophie Nietzsches. 7. Vorlesung vom 22.7.04: „Vom Krieg und Kriegsvolke". Begründung, warum dieses Kapitel gelesen werden soll: Zarathustra als das Buch, das die Mehrzahl der deutschen Landser im 1. Weltkrieg in ihrem Tornister hatten. Wie damals sonst vom Krieg und vom Frieden gedacht wurde. Heinrich Leos Wort vom „frischen, fröhlichen Krieg" und ähnliche Stimmen. Manès Sperbers psychologische Spekulation zur Faszination des Krieges. Außerdem Stimmen von Thomas Mann, Kant, Hegel, Jacob Burckhardt, schließlich Mdm. de Stael-Holstein.

6. CD (56'51''):
Schluß der 7. Vorlesung: Die 8. und letzte Vorlesung am 22.7.04: Rückblick auf den Titel „Fünftes Evangelium". Bemerkungen zum „Tanzlied" und zum „Andern Tanzlied", Abschied vom „Geist der Schwere" und umgedrehte Faust-Idee. „Von den Fliegen des Marktes". Darin u. a.: Die Medien und das Ressentiment. Auszug aus „Zarathustras Heimkehr". Zuletzt: Nietzsche - ein Autor für reife Leser.
 
 




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