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Gerd B. Achenbach: Die Philosophie und das Leben

Freitag-Vortrag vom 1. Dezember 2017
CD Nr. 523 mit Textmaterial
Von Novalis ist das Wort, das sich der Philosophischen Praxis als Motto voranstellen ließe:
„Wer weiß, was Philosophieren ist, weiß auch, was Leben ist, und umgekehrt.”

Nur darf man nicht den Fehler begehen, nun anzunehmen, wer heute etwa Philosophie „studiert” habe, sei wohl ein solcher, der im Sinne Hardenbergs eben auch wisse, „was leben” heißt. Oft ist traurigerweise ganz und gar das Gegenteil der Fall, und solche „Studierte” erweisen sich sogar als hochgradig lebensuntüchtig.

Vielmehr legt die Sentenz des Novalis die Frage nahe, welches Verständnis von Philosophie hier wohl im Hintergrund lag, das ihn so urteilen ließ. Eine Andeutung dazu liefert ein anderes Wort desselben Autors:

„Der Sinn der Sokratie ist, daß die Philosophie überall oder Nirgends sey - und daß man mit leichter Mühe am Ersten, Besten sich überall orientiren, und das finden könne, was man suche. Sokratie ist die Kunst - von jedem gegebenen Orte aus den Stand der Wahrheit zu finden und so die Verhältnisse des Gegebenen zur Wahrheit genau zu bestimmen.”

Als den Auftrag solchen Philosophierens oder solcher „Sokratie” nannte Novalis an anderer Stelle, sie solle „dephlegmatisiren” und „vivificiren” - zwei Begriffe, wie sie sich treffender kaum erfinden ließen. Übertragen auf die Philosophische Praxis wage ich zu übersetzen, ihre Bestimmung sei, „zu beleben und auf die Sprünge zu helfen” .

Doch es wird an diesem Abend keineswegs nur um Novalis gehen, sondern um eine Gestalt des Philosophierens, die man - vielleicht nicht allzu glücklich - im Rückblick „Lebensphilosophie” genannt hat und damit Denker meinte wie u.a. Montaigne, die französischen Moralisten, etliche der Romantiker - in erster Linie: Friedrich Schlegel, der in Wien 15 Vorlesungen hielt zum Thema „Philosophie des Lebens” -, aber auch Goethe, später selbstverständlich (wenn nicht hauptsächlich) Nietzsche und nochmals später Georg Simmel.
 
 




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