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Der 1. Block, hier bei uns im Seminar-Raum der GPP, Berg. Gladbach:



Freitag, 20. April (16:00 Uhr), bis Sonntag mittag, 22. April 2018

   Robert Spaemann ("Wer ist ein gebildeter Mensch?")
   Richard Rorty und
   Paul K. Feyerabend


Zum Programm:

Zunächst einmal: Mit besonderer Gründlichkeit werden wir die Beantwortung der Frage, wer ein gebildeter Mensch sei, durch Robert Spaemann besprechen.
Spaemann war es übrigens, dem ich vor vielen, vielen Jahren, das war im Winter 78/79, als erstem unter den „offiziellen Philosophen” von meinem Vorhaben und der sich damals herausbildenden Idee einer Philosophischen Praxis berichtet habe. Und der mich dann mit Nachdruck ermunterte und später weiterhin unterstützte.
Im Blick auf diesen Text wird sich erläutern lassen, was (jedenfalls eine, allerdings) wesentliche Absicht des Lehrgangs ist.

Zu Paul Feyerabend, über den ich einiges mitteilen werde:

Ihm werde ich den Freitag-Vortrag widmen, zu dessen Ankündigung einiges hier in unserer Internetseite zu lesen ist. Dort findet sich auch ein Link zu einer Rezension, die seinerzeit die ZEIT von Willy Hochkeppel sowohl zu Feyerabend als auch zu Achenbach (also eine Doppelrezension) veröffentlicht hat.
Wer zu Feyerabend auf eigene Faust durch Stöbern in seinen Hinterlassenschaften etwas lesen möchte, mag in „Erkenntnis für freie Menschen” blättern, in „Wider den Methodenzwang. Skizze einer anarchistischen Erkenntnistheorie” oder auch in „Wissenschaft als Kunst”.
Hier außerdem ein kurzes Zitat aus seinem Buch „Die Torheit der Philosophen. Dialoge über die Erkenntnis” (S. 82):

   A (der Gesprächspartner) fragt B (Paul K. Feyerabend):
   A: Aber Sie haben keine philosophische Position.
   B. Genau. So etwas wie eine philosophische Position hatte ich vielleicht als Student und am Anfang meiner Karriere. Damals war ich der Ansicht, es gebe außer wissenschaftlicher Erkenntnis keine andere, und der ganze Rest sei Quatsch. Das kann man doch als »Postiion« bezeichnen, oder?
   A: Und dann wurden Sie Anarchist?
   B: Nein. Dann habe ich Wittgenstein gelesen.

Und hier noch ein Zwischenruf von ihm, den ich unter die „Motti zur Philosophischen Praxis” aufgenommen habe:

   „Was hilft ein Argument, das die Leute kalt läßt?”
   (Wider den Methodenzwang, 38)

In diesen vornehmen Kanon ist auch die folgende Notiz von ihm aufgenommen worden:

   „Kenntnis eines individuellen Menschen ist Kenntnis einer historischen Minitradition.”
   (Erkenntnis für freie Menschen, 101)

Nun aber zu Richard Rorty:

Überall läßt sich leicht darüber informieren, daß „Der Spiegel der Natur. Eine Kritik der Philosophie” sein gewichtigstes Werk ist. Wer von den Teilnehmern am Wochenende Interesse an Rorty findet, mag sich ja dann darein vertiefen. Ich selbst fand „Kontingenz, Ironie und Solidarität” hilfreich, um sein Anliegen zu verstehen. (Beide Suhrkamp) Und gut zugänglich, bei Reclam nämlich, sind die beiden Bändchen „Solidarität oder Objektivität? Drei philosophische Essays” sowie „Eine Kultur ohne Zentrum. Vier philosophische Essays”.

Allen aber wurden zur Lektüre zwei Texte zugeschickt: Einmal Rortys Beantwortung der Frage: „Was ist Philosophie?”, die unter dem Titel „Das Pendel in Schwung halten” in der NZZ erschien (zusätzlich eine Einschätzung Nietzsches, die Rorty einmal abgab), und außerdem ein m.E. besonders interessanter Abschnitt aus dem „Spiegel der Natur” (besonders interessant für uns ...).

Diese Auszüge sind die Grundlage zur Vorbereitung auf das Wochenende.

Welchen Film wir abends (am Samstag) sehen werden, wird aus vielerlei Gründen noch nicht „verraten”. Die Überraschung ist daran ein Moment der Wirkung, die ich mir erhoffe ...

Wer Fragen zum Wochenende hat (einerlei welche), mag sich melden!

 




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