Philosophische Praxis Gerd B. Achenbach [www.achenbach-pp.de]
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Der 1. Block (im Seminar-Raum der GPP, Berg. Gladbach) fand statt von

Freitag, 30. Jan. (16:00 Uhr), bis Sonntag mittag, 1. Feb. 2015



Welches grundsätzliche Interesse die Philosophische Praxis an die großen philosophischen Überlieferungen heranträgt







Zu den Inhalten des Wochenendes



1981, als in Bergisch Gladbach die Philosophische Praxis ins Leben gerufen wurde, erschien in Paris ein Buch von Pierre Hadot, das eine Wende in der Einschätzung der antiken Philosophie einleitete: seine Exercices spirituels et philosophie antique („Philosophie als Lebensform”).
Mit diesem Werk (und später mit anderen desselben Autors) wurden erneut Fragen der ars vivendi als philosophische Fragen entdeckt, eine Bewegung, die auch von den (journalistischen) Beobachtern dieser Entwicklung regelmäßig mit der damals neuen Initiative der Philosophischen Praxis in Zusammenhang gebracht wurde. (Hier finden sich fünf lesenswerte Artikel  aus der FAZ und der ZEIT dazu.)

Was dann die Arbeiten von Pierre Hadot selbst anlangt, so empfehle ich vor allem sein o.g. Buch, das preiswert als Taschenbuch erhältlich war - inzwischen allerdings vergriffen ist.

Noch schwieriger ist es, an das besonders gründlich erarbeitete Buch von Hadot – es ist sein „Hauptwerk” eigentlich – heranzukommen: Die innere Burg. Anleitung zu einer Lektüre Marc Aurels. Frankfurt/M. 1996 (Eichborn), das nämlich nicht mehr lieferbar ist und antiquarisch hohe Preise erzielt. Hier ist auf Bibliotheken zurückzugreifen. (Nach dem Seminar kann das Buch auch bei mir ausgeliehen werden.) Es wird allerdings hauptsächlich im Hintergrund der Brixener Woche zu Epiktet und Marc Aurel stehen.

Auch ein drittes Buch von Hadot ist leider nicht mehr erhältlich: Wege zur Weisheit – oder: Was lehrt uns die antike Philosophie? Frankfurt/M. 1999 (ebenfalls Eichborn). Die Teilnehmer erhielten allerdings Auszüge daraus.

Da nun also die Bücher Hadots auf dem Buchmarkt nicht mehr zu bekommen waren, hatte ich mich entschlossen, das Programm für díeses einführende Wochenende umzustellen:

Die grundsätzliche Frage, in welcher Weise wir die philosophische Überlieferung im Interesse der Philosophischen Praxis lesen können, habe ich vorbereitend im Rückgriff auf Richard Rortys "Kontingenz, Ironie und Solidarität" und andere Schriften von ihm entwickelt. Recht umfangreiche Zitate aus diesem Werk mit verbindenden Kommentaren von mir, waren auf der Ankündigung der entsprechenden CD vom Freitag-Vortrag am 20. Juli 2007 CD Nr. 189. (Einfach beim "Online-Shop" unter "Denker" Rorty anklicken, da findet Ihr dann auch diese CD und dazu den erwähnten Text! Außerdem Erläuterungen zu den zwei weiteren Abenden zu Rorty am 13. und 27. Juli!)

Es ging also in diesem eröffnenden Block sehr viel weiter gefaßt darum, mit welchem besonderen (und neuen) Interesse die Philosophische Praxis jetzt die philosophischen Überlieferungen liest und würdigt - auch: "nötig hat" ...

Aus weiteren Arbeiten Rortys erhielten die Teilnehmer Auszüge.

Außerdem hat der Freitag-Vortrag am Abend ein verwandtes Thema entwickelt, und zwar im Blick auf die berühmte Vorrede Hegels zu seiner Rechtsphilosophie. "So ist die Philosophie ihre Zeit in Gedanken erfaßt" ...

Literatur:

Auszüge aus Werken Hadots (wurden verschickt)

Richard Rorty, Kontingenz, Ironie und Solidarität, ist als Suhrkamp Taschenbuch (stw 981) erhältlich.

Außerdem ein (verschicktes) Kapitel aus seinem Hauptwerk "Der Spiegel der Natur" zur "bildenden Philosophie".

Und ein Vortrags Rortys "Zur Beantwortung der Frage: Was ist Philosophie?"

Ich finde eben (beim Stöbern in den Werken des Botho Strauß zur Vorbereitung auf das Wochenende in der Eifel) einen Gedankensplitter, der sich zum Denken Rortys fügt wie ein Motto:

    „Nie sollte es um Erkenntnis gehen, sondern stets nur um Schärfung des gedanklichen Gespürs,
    ja, man sollte den Verstand von seiner tierischen Wurzel:
    der Witterung ausstreben lassen.”

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Das Technische



Seminarzeiten:

Freitag, 30. Januar: 15:30 Uhr (Ankunft), dann Seminar von 16:00 bis 18:00 Uhr, kleines Abendbrot, danach Teilnahme am öffentlichen Freitag-Vortrag ab 20:00 mit anschließendem Gespräch bis 23:00 Uhr.
Samstag: 10.00 Uhr bis 18:00 Uhr, (mit einer Mittagspause 13 - 15 Uhr). Abendessen gegen 18:30 Uhr.

Sonntag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

 




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