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Die GPP e.V. lädt ein:

Eine Woche lang Frühling in Schloß Steinhöfel

29. April bis 4. bzw. 5. Mai 2018

Jean-Jacques Rousseau: Philosoph, Schriftsteller, einsamer Revolutionär


Seminarleitung: Dr. Gerd B. Achenbach

Jean-Jacques RousseauJean-Jacques Rousseau

Seit etlichen Jahren nun schon tagen wir Anfang Mai in diesem prächtigen Schloß, gelegen in einer weitläufigen englischen Parkanlage, die den Nachtigallen zur Heimstatt wurde.
Der Reihe nach habe ich in diesem auserwählten Ambiente mit den „großen Philosophien” bekannt gemacht: mit Schopenhauer (2012), Hegel (2013), Kant (2014), Sokrates (2015), der Stoa (2016) und zuletzt meinem Freund Montaigne (2017).

Nun also der wahrhaft unvergleichliche Jean-Jacques Rousseau, der Philosoph (denken wir an den „Contrat social”), der Kulturrevolutionär (die Preisschriften stehen dafür), der Schriftsteller („Julie oder Die neue Héloïse” wurde ein Bestseller), im Grunde der erste Pädagoge („Emile oder Über die Erziehung”), der biographische Rechenschaftgeber und Intro- spekteur (seine „Bekenntnisse” sind ein Jahrhundertwerk), schließlich der einsame Meditierer (beispielhaft dafür: „Die Träumereien eines einsamen Spaziergängers”) - alles in allem: das repräsentative Genie.
Selbstverständlich werden wir in den wenigen Tagen das nicht alles schaffen, doch von allem werden wir zumindest einiges hören, was das Interesse an diesem Einzigartigen, an diesem Ausnahmemenschen wecken dürfte.
Und wenigstens seine beiden Preisschriften (die „Abhandlung über die Wissenschaften und Künste” sowie seine „Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit”) werden wir sehr genau kennenlernen. Dazu das „Glaubensbekenntnis des Savoyischen Vikars”, eines Menschen, der in Rousseaus Leben Epoche gemacht hat und sich als beispielhafter philosophischer Praktiker avant la lettre vorstellen läßt.
Die eigentliche Herausforderung aber, die uns Jean-Jacques hinterlassen hat, sind zweifellos seine Confessions, erschienen 1781, von denen E.T.A. Hoffmann bekannte, er habe sie „wohl 30 mal gelesen”.
Ich gestehe: ich bisher nur dreimal. Doch jedesmal mit größerem Vergnügen.

Beginn und Ende:

Das Seminar startet am Sonntag, den 29. April 2018, um 18:00 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen, und endet "offiziell" am Freitag, den 4. Mai, nach dem Mittagessen.
Oder aber es bleibt, wer mag, bis Samstag morgen und schließt sich uns am Freitag zu einem Ausflug an. Lohnende Ziele in der Umgebung gibt es mehr als genug ... Vielleicht besichtigen wir Frankfurt an der Oder und unternehmen von dort einen „Abstecher” hinüber nach Polen, das am andern Ufer nur eine Brücke weit entfernt liegt?

Wo wir tagen:

Zu Gast sind wir auf Schloß Steinhöfel , das mit seiner englischen Parkanlage schon immer zu den schönsten Adelssitzen in der Mark gehörte und heute, seit Jahren in privater Hand, als vorzügliches, elegantes und zugleich gemütliches Tagungshotel geführt wird. Der helle, hochherrschaftliche Seminarraum mit weitem Ausblick über die Gartenanlangen bietet uns den geeigneten Rahmen zu konzentrierter Arbeit.

Theodor Fontane schildert in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg” (2. Teil: „Das Oderland”) mit gewohnter Noblesse das Schloß und seinen Herrn, den ehrwürdigen Valentin von Massow, der „angesehen war als Tröster der Betrübten, ein Wohltäter der Leidenden, ein weiser Ratgeber aller, die vertrauend ihr Herz öffneten”. Fontanes Text gibt’s (wiederum) am ersten Abend als Lesung zur Einstimmung!

Anschrift des Tagungshotels:

Schloß Steinhöfel, Schloßweg 4, 15518 Steinhöfel;
Telefon: 03 36 36 / 2 77 - 0
http://www.schloss-steinhoefel.de



Detailansicht des Schlosses, Foto: Achenbach
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Detailansicht des Schlosses, Foto: Achenbach

Alles „Technische” und einzelne, u.a. zu den Kosten, finden Sie hier.




Einen Eindruck davon, wie die "Frühlingstage in Schloß Steinhöfel" verlaufen, gewinnen Sie durch den Besuch der entsprechenden Seite von 2016; da sind die Frühlingstage auch mit einigen Fotos dokumentiert, siehe hier.
Und hier  finden Sie die Internetseite des Schloßhotels.

Das Schloss, vom Park aus gesehen, Foto AchenbachDas Schloss, vom Park aus gesehen, Foto Achenbach

Blick in den Park vom Seminarraum aus (Foto: Achenbach)
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Blick in den Park vom Seminarraum aus (Foto: Achenbach)

Seminarraum
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Seminarraum
 




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