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"Studientag Philosophie" in der VHS Neuss

mit Dr. Gerd B. Achenbach

Zweimal im Jahr veranstalte ich gemeinsam mit der VHS-Neuss den "Studientag Philosophie", jeweils einen Samstag lang.

Das Parade-Beispiel einer „wissenschaftlichen Revolution”:


„Die kopernikanische Wende”


Außerdem: Warum Freud sich irrte und Kant Recht hatte.




Termin: 12. November 2011

Nikolaus Kopernikus<br>Epitaph von Thorn (Quelle: Wikipedia)
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Nikolaus Kopernikus
Epitaph von Thorn (Quelle: Wikipedia)

Es gibt Bücher, die sich zu Recht den Titel eines „Klassikers” erworben haben, die man „gelesen haben” sollte, weil man mit ihrer Hilfe seine Welt besser versteht. Ein solches unverzichtbares Buch ist Thomas S. Kuhns „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen” (1962). Darin „erzählt” Kuhn als Wissenschaftshistoriker, wie „Normalwissenschaften” in die Krise geraten und wie es durch „Paradigmenwechsel” zu den außerordentlichsten Umwälzungen ganzer Weltbilder kommt. - Das Parade-Beispiel: Die radikal neue Theorie der Planetenbewegungen durch Nikolaus Kopernikus.
Doch ganz so einfach, wie es sich die meisten damit machen (und Brecht gedichtet hat), liegt der Fall nicht. Denn Kopernikus’ Himmelstheorie wurde durch die Beobachtungen keineswegs bestätigt (sie ist ja auch falsch ..., die Planeten „kreisen” nicht auf „Kreisbahnen” und die Sonne ist nicht die Mitte, sondern ein Randpartikel der Milchstraße). Dennoch setzte sie sich durch. Wie war das möglich?
Wir werden u. a. den Philosophen Hans Blumenberg („Die kopernikanische Wende”, 1965) dazu zur Kenntnis nehmen - und hinterher entschieden anders von der Sache denken ...
Schließlich aber werde ich zeigen, warum Freud sich irrte, wenn er stolz verkündete, seine Psychoanalyse dürfe Anspruch darauf erheben, so wie die Theorien des Kopernikus und Darwins zu den drei „großen Kränkungen der menschlichen Eigenliebe” gerechnet zu werden. (Wir werden bei dieser Gelegenheit eine Freudsche „Fehlleistung” kennen lernen, die durchwegs übersehen wurde ...)
Wenn es hingegen eine wirkliche „Kränkung” menschlichen Größenwahns gab, dann fällt Kant - und seiner „kopernikanischen Wende” ‒ diese „Auszeichnung” zu. Kleist, dessen Todestag sich am 21. November zum 200.ten Mal jährt, hat es geahnt. Wie werden davon hören.
Die Teilnehmer erhalten, wie immer, Textauszüge.


Samstag, den 12. November 2011
09:30 - 12:45 Uhr, 14:15 - 16:45 Uhr
im Weiterbildungszentrum, Hafenstraße 29
Raum 11

Bitte beachten: Alle letzten Veranstaltungen dieser Reihe waren ausgebucht, so daß einige Interessenten nicht berücksichtigt werden konnten.
Wer diesmal also dabei sein möchte, sollte sich unbedingt früh genug anmelden.


Die schriftliche Anmeldung ist "online" möglich auf der Seite der VHS-Neuss . Klicken Sie dort auf "Kurssuche", geben Sie in der Suchmaske "Achenbach" als Dozent ein, dann öffnet sich nach "ok" die erforderliche Seite.

 




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Für den nächsten „Lehrgang zur Philosophischen Praxis”, der 2018 starten wird, findet im Dezember ein Vorbereitungs-Wochenende  statt.

„Studientag Philosophie” an der VHS Neuss



Sa., 25. Nov. 2017

  Die Freuden der Freude

Siehe alles Nähere dazu hier.

In neuer Auflage erschienen:



Gerd B. Achenbach:
„Vom Richtigen im Falschen”

Auf Wegen philosophisch inspirierter Lebenskönnerschaft

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