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Die Gesellschaft für Philosophische Praxis (GPP)
lädt ein zum ...

Philosophisch-literarischen Neujahrs-Wochenende im Gästehaus des Klosters Steinfeld / Eifel


Freitag abend, 8. 1., bis Sonntag mittag, 10. 1. 2016

Dozent: Dr. Gerd B. Achenbach

Bernhard Schlink: „Der Vorleser”


Der Roman, der Film sowie einige Essays des Autors


Ein Berufener widerspricht
der „moralischen” Verdammung dazu,
angesichts der vergangenen Furchtbarkeiten
„in Entsetzen, Scham und Schuld verstummen”
zu müssen ‒ und ...
klärt so über unser ungeklärtes Verhältnis
zur Vergangenheit hilfreich auf.

Blick in den herbstlichen Klosterhof Foto: Achenbach
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Blick in den herbstlichen Klosterhof Foto: Achenbach

Das „Philosophisch-literarische Wochenende”, das traditionell, das heißt seit vielen Jahren am ersten Wochenende im Neuen Jahr in der Eifel stattfindet, soll jeweils einem Gegenwartsautor gewidmet sein, der nicht nur Schriftsteller, sondern auch Essayist beziehungsweise Intellektueller oder „Denker” ist.
Diesem Profil entsprach im vergangenen Januar der Autor Botho Strauß geradezu vorbildlich.
Doch ebenso gilt das für Bernhard Schlink, geb. 1944, der zwar den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Berliner Humboldt-Universität innehatte und über viele Jahre als Richter am Verfassungsgericht Nordrhein-Westfalens tätig war, der aber zugleich mit seinem Roman Der Vorleser, in 50 Sprachen übersetzt, Weltruhm als Schriftsteller erlangte, so daß Volker Hage im Hamburger Magazin Der Spiegel schreiben konnte, Schlink sei „einer der erfolgreichsten und einer der vielseitigsten Schriftsteller der Gegenwart”.

Der herbstliche Park des Klosters. Foto: Achenbach
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Der herbstliche Park des Klosters. Foto: Achenbach

Entsprechend wird es neben seinem einzigartigen Roman der „Nachdenker” Schlink sein, der uns beschäftigt: so seine Gedanken zu „Erinnern und Vergessen” oder zur „Kultur des Denunziatorischen”, die in der kürzlich erschienenen Sammlung von Aufsätzen - Titel: „Erkundungen zu Geschichte, Moral, Recht und Glauben” - nachzulesen sind.

Vor allem aber ist sein Buch "Vergangenheitsschuld. Beiträge zu einem deutschen Thema" einschlägig, sofern wir den Essayisten Schlink wie den Schriftsteller würdigen wollen. Hier ein Blick ins Inhaltsverzeichnis des 2007 bei Diogenes verlegten Buches:

      Vorwort 7
      Kollektivschuld? 11
      Rechtsstaat und revolutionäre Gerechtigkeit 34
      Vergangenheit als Zumutung? 54
      Die Bewältigung von Vergangenheit durch Recht 80
      Die Gegenwart der Vergangenheit 112
      Unfähigkeit der Staatsrechtswissenschaft zu trauern? 124
      Sommer 1970 142
      Vergeben und Versöhnen 170

Das Gästehaus (Teilansicht) Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Klosters.
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Das Gästehaus (Teilansicht) Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Klosters.

Zum Kloster Steinfeld:

Das alte Anwesen, dessen bereits zweite Gründung ins frühe 12. Jahrhundert zurückweist und dessen barocke Ausgestaltung ins späte 17. Jahrhundert datiert ‒ wie die Aufrichtung des heutigen Hauptgebäudes ‒, beherbergte lange Zeit ein angesehenes Internat, geleitet von den Salvatorianern.
Weithin berühmt sind die Basilika und die ihr zugehörige barocke Orgel, während der großzügig angelegte, weitläufige Park zu Spazierwegen in den Seminarpausen einlädt.
Vor Jahresfrist nun wurde das Internat geschlossen und das Gebäude, das bis dahin die Gymnasiasten beherbergte, kernsaniert und von Grund auf neu gestaltet.
In diesem Sommer (10.06.2015) berichtete die Kölnische Rundschau („Kloster Steinfeld: Erste Gäste haben schon ›probegeschlafen‹“) von der erfolgreichen Umgestaltung: „Ans einstige Internat erinnert hier nichts mehr. Ausgestattet ist das Zimmer mit einem massiven, weiß gebeizten Holzschrank, das Badezimmer verfügt über Boden und Waschtisch aus Naturstein sowie eine ebene Dusche. Ein Flachbild-Fernseher, zwei Sessel, ein Schreibtisch und zwei Acryl-Gemälde aus der klostereigenen Kunstakademie gehören ebenfalls zur Zimmerausstattung. Der massive Eichendielen- Boden rundet das Hotelzimmer im gehobenen Vier-Sterne-Standard ab. Das Steinfelder Klosterbier steht gut gekühlt in der Minibar und das bequeme Boxspringbett (mit 2,10 m langen Matratzen) strahlt mit seinen weißen Bezügen Liegekomfort aus.” Jedes der 26 - 35 m2 großen Zimmer habe seinen eigenen Charme und eröffne „durch die hohen Fenster Ausblicke ins satte Grün des Klostergartens”.
Hier  können Sie den Artikel nachlesen! Und hier  der Link zum Gästehaus.
Ich selbst ergänze: Beim Besuch des Hauses kürzlich habe ich die freundlich-herzliche Atmosphäre eigentlich aller dort Tätigen und Zuständigen schätzen gelernt, so daß mir die Entscheidung, statt in Kronenburg ab jetzt im Kloster Steinfeld unser Neujahrs-Wochenende zu veranstalten, leicht fällt.
 




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