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Gerd B. Achenbach: Machiavelli oder: Wie Skrupellosigkeit zu theoretischen Ehren kam

Freitag-Vortrag vom 4. März 2016
CD Nr. 473
Wer hätte je auf so unterhaltsame, köstlich lakonische Weise geschildert, wie es um den Menschen bestellt ist? Darin dürfte den Florentiner Renaissance-Denker niemand übertroffen haben. Und an kaum einem andern haben sich die Geister wie an ihm geschieden. Den einen galt er als politischer Ur-Bösewicht, ja - so Preußens Friedrich, als er noch Prinz war und seinen „Anti-Machiavell” schrieb - als „Unmensch” oder als der, der seinen „Principe” - so ein Kirchenmann - mit dem Finger des Teufels geschrieben” habe. Andere hingegen haben ihn seines Realismus’ wegen gelobt, so Hegel: „Brandige Glieder können nicht mit Lavendelwasser geheilt werden” lautete sein berühmter Kommentar.
Von besonderer Finesse - wie gewohnt - ist Nietzsches Lob des Machiavell (in der Götzen-Dämmerung, „Was ich den Alten verdanke”): Da sei ein Wille am Werk gewesen, „sich nichts vorzumachen und die Vernunft in der Realität zu sehn, - nicht in der ›Vernunft‹, noch weniger in der ›Moral‹.”
Was ist vollends davon zu halten, wenn sich in Italien sowohl der ›Duce‹ als auch sein kommunistischer Gegenspieler Antonio Gramsci auf Machiavelli beriefen?
Es ist eines der merkwürdigsten Phänomene wirklich großer, unabhängiger politischer Theorie: Auch Georges Sorels Klassiker „Über die Gewalt” faszinierte die „Rechte” wie die „Linke”.
Ebenso haben von Machiavelli alle gelernt, selbst seine erbittertsten Gegner.
Der Abend ist der Auftakt zur Reihe „Stationen politischer Philosophie”.
 
 




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